Im Rahmen der Maßnahme I1 werden Veranstaltungen der fachwissenschaftlichen Ausbildung in den Lehramtsstudiengängen für Grund-, Haupt-, Realschulen und die entsprechenden Jahrgänge der Gesamtschule sowie der Sonderpädagogik (GHRGe und SoPäd) in den Fächern Chemie, Physik, Mathematik und Technik im Hinblick auf das zentrale Leitprinzip Diagnose und individuelle Förderung weiter entwickelt.
Damit wird zum einen eine Verbesserung der fachlichen Lernergebnisse der Studierenden intendiert, zum anderen stellt diese Maßnahme den Startpunkt der berufsbezogenen Professionalisierung der Studierenden im Bereich Diagnose und individuelle Förderung dar, indem dieses Leitprinzip im eigenen Lernprozess erlebbar gemacht wird. Dazu werden bei den Studierenden Vorerfahrungen, Präkonzepte und Verständnishürden identifiziert, wobei angenommen wird, dass diese denen von Schülerinnen und Schülern höherer Jahrgangsstufen ähneln, so dass vorhandene Instrumente genutzt und adaptiert werden können. Darauf aufbauend werden Materialien und Methoden zur verstärkten individuellen Förderung innerhalb der Veranstaltungen entwickelt, erprobt und evaluiert. Durch eine explizite Verknüpfung fachwissenschaftlicher Lerninhalte mit ihren späteren Verwendungszusammenhängen für Diagnose und individuelle sowie die Reflexion der eingesetzten Diagnose- und Förderelemente hinsichtlich ihrer Transferierbarkeit auf schulisches Lernen ist eine konsequente Vernetzung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Ausbildungsanteile möglich.
Ansprechpersonen: Dr. Di Fuccia (Chemie), Hirsch (Technik), Prof. Dr. Hußmann (Mathematik), Dr.-Ing. Nakhosteen (Maschinenbau), PD Dr. Theyßen (Physik)